Wer kennt seine Heimat genau? - Illustriertes Erzgebirgisches Sonntagsblatt

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Wer kennt seine Heimat genau?

Wo war das?
Erläuterungen zu dem Bild in letzter Nummer.

An der Fortsetzung der Dorotheenstraße — auf Cunersdorfer Gebiet unter Nr. 20 liegend — stand früher ein altes Berggebäude, welches unser Bild Nr. 59 veranschaulicht: die alte Dorothea, welche in der Nacht vom 17. zum 18. August 1911 ein Raub der Flammen wurde. Die letzte Besitzerin des Grundstückes (Frau Ida Langer) ließ noch im gleichen Jahre an der Brandstelle einen schmucken Neubau errichten. Das alte Gebäude bildete einen Teil des zum Grubengelände des "Himmlisch Heer" gehörenden Bergwerks "Großes Kreuz", welches angeblich bis zum Jahre 1655 im Betrieb war. Rechts von der Bildmitte zeigt sich der (jetzt noch sichtbare, aber vermauerte) Eingang zu einem Stollen, der im Volksmund der Nasse Hader-Stollen genannt und Wasserwerkszwecken dienstbar gemacht wurde. Das weiter rechts davon auf dem Bilde sichtbare Gebäude wird als die "alte Bergschmiede" bezeichnet, neben dem das "Bethaus" stand (bez. noch steht). — Ein Stück oberhalb der "Dorothea" befand sich die in der Nacht vom 5. zum 6. Juli 1900 eingeäscherte alte Katzenmühle, deren letzter Besitzer Bäckermeister Adolph Oelmann war; dieser erbaute unweit der Brandstelle kurze Zeit darauf ein schmuckes Haus, in dem seine Bäckerei heute noch floriert.
—m—
Wo war das? Bild Nr. 60.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt
Nr. 2 v. 16. Januar 1927


Erzgebirgisches Sonntagsblatt 120. Jahrgang, Nr. 2, 16. Januar 1927, S. 5

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